Programm 4. Quartal 2017

Liebe Freunde und Mitglieder von Meridian!

Ab dem vierten Quartal 2017 werden wir unsere Veranstaltungen in neuen Räumen durchführen. Weil im „Casino“ in der Bismarckstraße ein neuer Pächter einzieht und das Haus wegen eines Umbaus längere Zeit nicht zur Verfügung steht, haben wir im Weinkeller des Saarbrücker Restaurants „Domicil Leidinger“ in der Mainzerstrasse 10 eine neue, sehr angenehme Bleibe gefunden.

Ich danke Frau Thiel für die jahrelange Gastfreundschaft und wünsche ihr für die Zukunft alles Gute.

Bis Dezember haben wir drei Lesungen im Programm, die hoffentlich Ihr Interesse finden.

Rosemarie Kelter


 

Am 10.10.2017, 19 Uhr:
Ulrike und Manfred Jacobs: „Sisis Vermächtnis“

 Kaum hat der junge Dr. Joseph Kaiser seinen Posten als österreichischer Beamter angetreten, entdeckt er Ungereimtheiten in den Büchern der von ihm geführten Kulturstiftung: Es gehen hohe Zahlungen nach Frankreich, für die sich keine Erklärung findet. Beflissen macht er sich auf den Weg in den kleinen normannischen Küstenort Beauport. Dort herrscht heller Aufruhr, und in einer haarsträubenden Maskerade wird er von den Dorfbewohnern hinters Licht geführt. Aber er lernt Elisabeth kennen, in die er sich verliebt. Was die beiden nicht wissen: Josephs Recherche nach dem kaiserlichen Vermächtnis wird Folgen haben.

Ulrike Jacobs, in Linz/Donau geboren, studierte Psychologie und Kunstgeschichte in Salzburg. Sie arbeitet für Film, Fernsehen und Theater und lebt in Wien und Saarbrücken.

Manfred Jacobs ist Jurist, arbeitete als Anwalt und war Direktor am Rechnungshof des Saarlandes. Autor von Fernseh- und Kinderfilmen, lebt in Saarbrücken und Wien.
2007 erschien ihr gemeinsamer Roman „Die Grenzgängerin – Elisabeth von Lothringen“.

 




Am 14.11.2017, 19 Uhr
Harald Klein: „Der Blaue Fuchs“

Der erste Band der Trilogie: „König der vier Weltgegenden“ erzählt die Geschichte der Entdeckung eines assyrischen Tontafelarchivs im Jahre 1992 und vom Leben der Archäologen unter Beduinen während der Ausgrabung in der syrischen Wüste. „Der Blaue Fuchs", ein berüchtigter Grabräuber, erhält Kenntnis von dem Sensationsfund und versucht, die Keilschrifttafeln aus der Zeit des Königs Tukulti-Ninurta I. (1233 - 1297) in seine Gewalt zu bringen. Im Basar von Aleppo lauert er auf seine Chance.
Der Roman weist zum großen Teil autobiographische Züge auf.

Harald Klein wurde in Vorderasiatischer Archäologie promoviert und hatte in diesem Fach einen Lehrauftrag an der Universität des Saarlandes. Von 1995 bis 2014 arbeitete er in der Intendanz des Saarländischen Rundfunks.

 


 
Am 19.12.17, 19 Uhr:
Ralph Schock: „Kaffeeschmuggler und Steckdosenmäuse – Eine Kindheit in den 50ern“

In über 100 kurzen Texten wird eine saarländische Kindheit Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre geschildert. Es geht um Murmeln, Fieber und Hausschlachtungen, Medizinschränke, Radios, Kindertaschentücher und Gulaschkanonen. Einen tiefen Eindruck hinterließen die elterlichen Schmuggelfahrten zwischen dem Saarland und dem ‚Reich‘ vor dem Tag X. Aus der Perspektive eines Kindes werden politische und private Ereignisse geschildert.

Ralph Schock wurde 1952 in Ottweiler geboren, legte 1972 das Abitur in St. Wendel ab, studierte Germanistik und Philosophie, war sieben Jahre Assistent am Germanistischen Institut der Universität des Saarlandes und arbeitet seit 1987 als Literaturredakteur beim Saarländischen Rundfunk.

 


Weitere Informationen zu Veranstaltungen
in 2017 folgen!

Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
Der Eintritt frei.